Lexikon



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Acidose (metabolische)


Ansammlung von zuviel sauren Stoffwechselprodukten im Blut. Wenn die Pufferkapazität des Blutpuffers gegen Säuren erschöpft sind, kommt es zu einem plötzlichen starken Absinken des pH-Wertes. Dabei handelt es sich oft um eine akut lebensbedrohliche Erscheinung.

Adsorption


Anlagerung beispielsweise von Molekülen aus einer Flüssigkeit an der Oberfläche eines festen Körpers (Adsorbens). Bei der physikalischen Adsorption bleibt die adsorbierte Verbindung chemisch unverändert. Die adsorbierten Substanzen können unter bestimmten Bedingungen wieder im Originalzustand von der Oberfläche gelöst werden. Bei der Chemisorption tritt eine chemische Bindung zwischen adsorbierter Substanz und Oberfläche ein, wodurch das adsorbierte Molekül in seiner chemischen Natur verändert wird.

adsorptiv


siehe Adsorption

adstringierend


Allg. ein zusammenziehendes Mittel (Adstringens), welches auf Schleimhäute und Wunden durch Eiweißfällung abdichtend und reizmildernd wirkt, damit die Geschmackempfindung einschränkt und ferner die Sekretion der Verdauungsdrüsen hemmt.

Alaun


ist ein im Reinzustand farbloses, kristallines und in Wasser leicht lösliches Salz der Schwefelsäure mit der allgemeinen Zusammensetzung KAl(SO4)2. Früher wurde nur das kristallisierte wasserhaltige schwefelsaure Doppelsalz von Kalium und Aluminium (Kaliumaluminiumsulfat x12 H2O) Alaun genannt. Wegen seiner gerbenden und beizenden Eigenschaften war Alaun von der Antike bis etwa 1850 eines der wichtigsten und begehrtesten Hilfsstoffe zur Ledergerbung, Papier- und Textilherstellung und wurde auch in der Heilkunst vielseitig angewandt.

Aluminiumhydroxidacetat-Hydrat


siehe Essigsaure Tonerde

Aluminiumkaliumsulfat x 12 H2O


siehe Alaun

Aluminiumsilikate


siehe Kaolin

Ammoniumchlorid


(Ammoniaksalz, Salmiak) ist ein weißes, gut wasserlösliches Salz, Summenformel: NH4Cl, dient in der Medizin als Expektorans
--> Tussivet Agraria

Antidiarrhoika


Mittel gegen Diarrhoe (Durchfälle)
--> Dysticum
--> Sanosorb
--> Ventrasan

apothekenpflichtig


Apothekenfplichtige Arzneimittel sind Arzneimittel, die nur in der Apotheke oder im Falle von Tierarzneimittel auch über den Tierarzt an den Verbraucher abgegeben werden. Ein Rezept ist für apothekenpflichtige Arzneimittel nicht erforderlich, solange diese nicht der Verschreibungspflicht unterliegen.

Biotin


schwefelhaltiges zyklisches Harnstoffderivat, Vitamin H, ist an einer Reihe wichtiger Stoffwechselfunktionen im Organismus beteiligt. Mit der zusätzlichen Verabreichung bei Biotin-Mangelzuständen kann ein positiver Effekt auf die Gesundheit von Hufen, Haut und Fell festgestellt werden. Es bewirkt eine Verbesserung der Klebesubstanz zwischen den einzelnen Hornzellen, wodurch das Horn elastischer und widerstandsfähiger wird.
--> Biotin Agraria

Bulkware


Begriff in der pharmazeutischen Industrie, charakterisiert Produkte, die außer der Endverpackung alle Verarbeitungsstufen durchlaufen haben.

Calciumcarbonat


weißes, in Wasser kaum lösliches Calciumsalz der Kohlensäure, Summenformel: CaCO3, auf der Erde weit verbreitet. Das Gestein Kalkstein besteht aus meist verunreinigtem Calciumcarbonat.
--> Afarom plus
--> ferkelstreu

Citrate


Schreibweise auch Zitrate, Salze der Zitronensäure, Summenformel des Anions: C3H5O(COO)33_, Puffersubstanzen, Elektrolyt- und damit auch die Flüssigkeitsaufnahme werden durch Gabe von Citraten deutlich erhöht.
--> agramin K
--> agramin W
--> agrisal
--> agraliquid

Clenovet per os


Herstellung seit 2004 eingestellt

Diarrhoe


siehe Antidiarrhoika

Dippmittel


auch Dipmittel geschrieben, Präparate zur Desinfektion bzw. Pflege der Zitzen von laktierenden Milchkühen mit dem Ziel der Mastitisprophylaxe. Als Dippen wird das Verfahren zur Applikation von Dippmitteln bezeichnet, wobei Tauchen oder Sprayen möglich sind.
--> agramelk iod
--> agramelk konzentrat

Eichenrinde


Naturprodukt, das von Sommer- oder Wintereichen (Quercus-Arten) gewonnen wird. Die Droge enthält 10 bis 20 % Gerbstoffe vom Katechintyp. Eichenrinde findet in Form von Abkochungen oder als pulverförmige Zubereitung interne Anwendung bei Durchfällen und als Antidot.
--> Ventrasan

Eisen


chem. Symbol Fe, erfüllt vielfältige Aufgaben im Organismus. Es ist für die Bildung des roten Blut- bzw. Muskelfarbstoffes (Hämoglobin, Myoglobin) unentbehrlich. Bei einer ungenügenden Eisenversorgung können diese für den Sauerstofftransport und die Sauerstoffübertragung wichtigen Substanzen nicht ausreichend gebildet werden. Symptome eines Eisenmangels sind Anämien unterschiedlicher Ausprägung und multiple Veränderungen der Haut und Schleimhäute.

Elektrolyte


sind chemische Verbindungen, die beim Auflösen in der Körperflüssigkeit in Ionen zerfallen. Alle anorganischen Mineralsalze und --> Spurenelemente spielen im Elektrolyt-Stoffwechsel eine Rolle. Die bei starken Durchfallerkrankungen auftretenden Elektrolytverluste können lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grunde müssen in diesen Fällen stets Maßnahmen für einen raschen Ausgleich der Wasser- und Elektrolytverluste (Elektrolytsubstitution) getroffen werden.

Elektrolytsubstitution


siehe Elektrolyte

Essigsaure Tonerde


Aluminium-acetat-dihydroxid- Aluminium-diacetat-hydroxid-Gemisch, wässrige Lösung, welche durch Auflösen von Tonerde (basisches Aluminiumoxid) in Essigsäure hergestellt wurde, findet aufgrund seiner antiseptischen (desinfizierend) und adstringierenden (zusammenziehenden) Wirkung Verwendung bei Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen und Insektenstichen.
--> Aciterran N

Expektorantien

Mittel, welche den Hustenreiz unterdrücken. Eine Kombination mit schleimlösenden Mitteln (Expektorantien) sollte vermieden werden, da der dabei entstehende Schleim sonst nicht abgehustet wird und so Komplikationen auftreten können.
--> Tussivet Agraria

Fenchel, bitterer


Foeniculi amari fructus, Droge: die getrockneten, ganzen Früchte und Teilfrüchte, die einen intensiven, charakteristischen, stark würzigen Geruch und einen würzigen-scharfen Geschmack aufweisen. Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit trans-Anethol (50-70 %) und Fenchon (12-18 %) als Hauptkomponenten, ferner bis 20 % Fettes Öl. Dem trans-Anethol wird eine sekretolytische und spasmolytische Wirkung zugeschrieben. Fenchon wirkt wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze. Wirkungen: Förderung der Magen-Darm-Motilität, in höheren Konzentrationen spasmolytisch.
--> Afarom plus
--> Tussivet Agraria

Gerbstoffe


adstringierend wirkende Substanzen, die in der Pflanzenwelt weit verbreitet sind. Die schwach sauer reagierenden Wirkstoffe haben einen günstigen Einfluss bei Erkrankungen des Verdauungskanals, wirken durch eine milde Eiweißkoagulation den entzündlichen Prozessen an den Schleimhäuten im Magen-Darm-Bereich entgegen. Weil die Gerbstoffe auch mit Bakterienproteinen reagieren, wird eine geringe antibakterielle Wirkung hervorgerufen.
--> Ventrasan

Glucose


siehe Traubenzucker

GMP


bedeutet Gute Herstellungspraxis für Arzneimittel (engl. Good Manufacturing Practice), Teil der Qualitätssicherung, der gewährleistet, dass Produkte gleich bleibend nach den Qualitätsstandards produziert und geprüft werden, die der vorgesehenen Verwendung und den Zulassungsunterlagen entsprechen.

Holzteer


tiefbraunes bis schwarzes zähflüssiges Gemisch organischer Substanzen, das neben Holzkohle und Wasser bei der Pyrolyse von (Buchen-)Holz entsteht, Anwendung in der Veterinärmedizin: zum Imprägnieren medizinischer Verbände
--> Holzteer, zähflüssig

Huminsäuren


entstehen aus Pflanzenbestandteilen im Zuge der Humusbildung. Quellen für die Gewinnung von Huminsäuren für gesundheitliche Zwecke sind Moor- und Torfvorkommen sowie bestimmte Braunkohlearten. Hervorzuheben sind vor allem die antibiotische Wirkung dieser Stoffgruppe, der aktive Schutz der Magen-Darm-Schleimhaut (Durchfallprophylaxe) sowie die Fähigkeit Schwermetalle zu binden.
--> Humocarb, formuliert
--> Dysticum

Iodophore


sind Komplexe von elementarem Iod mit einem Träger, der eine verzögerte Freisetzung von Iod bewirkt. Iodophore weisen bakterizide und fungizide Wirkungen auf und sind Bestandteil von Desinfektionsmitteln.
--> agramelk iod
--> Lactericid SFD-J11
--> Schindo-Rox

Kalium


chemisch sehr reaktionsfähiges Alkalimetall, rel. Atommasse 39,1 lebenswichtiger Mineralstoff, der für eine Vielzahl wichtiger Körperfunktionen von Bedeutung ist. Das Kaliummangelsyndrom tritt als Begleiterscheinung anderer Krankheiten auf. Ist in Form von Kaliumsalzen essentieller Bestandteil von Elektrolytmischungen.

Kaliumchlorid


Kaliumsalz der Salzsäure, Summenformel: KCl, farblose, scharf salzig schmeckende, wasserlösliche Kristalle. Weltweit gibt es zahlreiche kaliumchloridhaltige Salzvorkommen.
--> agramin K
--> agramin W
--> agraliquid
--> agrisal

Kaolin


lockeres weißes Pulver, besteht im Wesentlichen aus wasserhaltigem Aluminiumsilikat (Kaolinit) von wechselnder Zusammensetzung, wird als Absorptionsmittel genutzt, das hervorragend basische Stoffe und Flüssigkeiten bindet.
--> ferkelstreu
--> Sanosorb

Ketose


Stoffwechsellage, die sich durch eine Absenkung des Insulinspiegels über einen längeren Zeitraum (ein bis zwei Tage), entweder durch Hungern oder durch eine geringe Einnahme von Kohlenhydraten, ergibt. Zur Deckung des Energiebedarfs werden dabei, veranlasst durch das erhöhte Glucagon, Fettsäuren in Ketokörper aufgespalten. Diese werden direkt von allen Geweben als Energielieferant verwendet. Dies führt zu einem Anstieg der Konzentration an Ketonkörpern im Blut.
Die Ketose ist in der Milchviehhaltung auch unter dem Namen Acetonämie bekannt. Die Ketose tritt bei Hochleistungskühen vor allem in den ersten drei Wochen nach der Abkalbung auf. Sie kann sowohl als Primärkrankheit als auch als Sekundärkrankheit (als Folge einer anderen Krankheit; z. B. Gebärparese) auftreten.

Kokzidiose


siehe Kokzidiostatika

Kokzidiostatika


--> Kokzidiol SD

Kobalt


chem. Symbol: Co, essentielles Spurenelement, findet sich in geringen Mengen in den meisten Böden und auch in zahlreichen Mineralien, Bestandteil von Vitamin B12
--> Afarom plus
--> Rachitin plus

Kupfer


chem. Symbol: Cu, essentielles Spurenelement, Bestandteil verschiedener lebenswichtiger Enzyme. Kupfer ist vor allem für die Blutbildung, insbesondere für die Produktion roter Blutkörperchen beziehungsweise den Eisenstoffwechsel von großer Bedeutung.
--> Afarom plus
--> Rachitin plus

Labgerinnung


Lab ist ein eiweißspaltendes Enzym, das in den Labmagenschleimhäuten der Wiederkäuer gebildet wird. Lab ist verantwortlich für die Gerinnung des Milcheiweißes, des Kaseins. Hohe Bicarbonatanteile in Diättränken verhindert die Milchgerinnung, wodurch die Verdaulichkeit der Milch verringert wird. Eine dadurch bedingte mikrobielle Fermentation im Dickdarm zu D-Laktat kann zu Verdauungsstörungen bei Kälbern führen.

Leinkuchen


eiweißreiches Nebenerzeugnis, welches bei der Ölgewinnung durch das Pressen des Leinsamens (Linum usitatissimum L.) anfällt. Die Samen des Ölleins weisen einen hohen Anteil von Ballast- und Schleimstoffen auf, die in Wasser leicht aufquellen. Sie können im Darm größere Wassermengen binden sowie die Schleimhaut von Magen und Darm mit einem schützenden Film überziehen. Auf diesen Eigenschaften beruht die günstige Wirkung der Leinsamenschleime, besonders bei Jungtieren mit Darmerkrankungen.
--> agrisal

Mangan


Chem. Symbol: Mn, essentielles Spurenelement für Pflanzen und Tiere, erforderlich für Wachstumsprozesse und das Immunsystem. Ein Manganmangel kommt relativ selten vor, kann aber zum Beispiel zu Blutgerinnungsstörungen, verminderter Fruchtbarkeit, Wachstumshemmung, Immunschwäche sowie zu Störungen im Zentralnervensystem führen.
--> Afarom plus
--> Rachitin plus

Mastitis


Entzündung der Milchdrüse (Euterentzündung). Sie kann als subklinische, d. h. ohne äußerlich erkennbare Krankheitssymptome oder als klinische Mastitis mit offensichtlichen Anzeichen für die Erkrankung (Schwellung oder Verhärtung des erkrankten Viertels, Fieber) in Erscheinung treten. Die Entstehung der Mastitis wird von zahlreichen und sehr verschiedenen Faktoren (Tier, Umwelt, Erreger) beeinflusst.
Mastitisprophylaxe - siehe Dippmittel

Medizinische Kohle


Carbo medicinalis activatus. Aktivkohle ist ein umweltverträgliches kohlenstoffhaltiges Absorptionsmittel mit einer großen inneren Oberfläche, das durch selektives Abbrennen organischer Rohstoffe gewonnen wird. Medizinische Kohle wird eingesetzt zur Verhinderung der Resorption bei oralen Vergiftungen und zur Beschleunigung der Elimination von Stoffen, die dem enterohepatischen Kreislauf unterliegen. An Aktivkohle werden bevorzugt organische und nicht-polare Stoffe und höhermolekulare Verbindungen adsorbiert. Medizinische Kohle verhält sich im Darm inert und wird nicht resorbiert.
--> Sanosorb

Methylparaben


Methyl(4-hydroxybenzoat), Methylester der 4-Hydroxybenzoesäure, wird als Konservierungsmittel verbreitet eingesetzt in Lebensmitteln und kosmetischen Produkten, oft zusammen mit Propylparaben.
--> agramelk konzentrat

Milchsäure


einfachste natürlich vorkommende α-Hydroxycarbonsäure.
Sie wird in großem Umfang in der Lebensmittelindustrie vor allem als Konservierungs- und Säuerungsmittel eingesetzt, sie findet aber auch Anwendung in Kosmetik und Medizin (Fluor albus). Die Anwendung bei der Euterpflege beruht auf einer antibakteriellen Wirkung sowie den regulierenden Einfluss auf die natürliche Mikroflora der Hautoberfläche.
--> agramelk konzentrat

Mineralstoffe


Mineralstoffe werden alle Elemente genannt, die bei der Verbrennung des Futters als Asche zurückbleiben. Davon sind zahlreiche für die Körperstruktur und auch die Aufrechterhaltung verschiedener Körperfunktionen wichtig und müssen dem Organismus mit der Nahrung zugeführt werden. Nach ihrer Konzentration im Körper und dem entsprechenden Bedarf unterscheidet man Mengenelemente (Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor) und Spurenelemente.
--> Afarom plus
--> Betapan plus
--> Rachitin plus

Natrium


chem. Zeichen: Na, chemisch sehr reaktionsfähiges Alkalimetall, lebenswichtiger Mineralstoff, der für eine Vielzahl wichtiger Körperfunktionen von Bedeutung ist. Ist in Form von Natriumsalzen essentieller Bestandteil von Elektrolytmischungen.

Natriumchlorid


Kochsalz, Steinsalz, Summenformel: NaCl, farblose, in Wasser leicht lösliche Kristalle mit salzigem Geschmack, zahlreiche Anwendungen in Lebensmittelindustrie und Medizin
--> agramin K
--> agramin W
--> agraliquid
--> agrisal
--> Tussivet Agraria

ORT


Orale Rehydratationstherapie
siehe Rehydratationstränke

Piavetrin Pulver


Herstellung eingestellt seit 2004

Povidon-Iod (Ph. Eur.)


Povidine Iodine (BAN), Poly(1-vinyl-2-pyrrolidon)-Iod-Komplex, braunes, wasserlösliches Pulver Antiseptikum und Desinfektionsmittel mit einer raschen mikrobiziden Wirkung und einem breiten Wirkungsspektrum
--> agramelk iod

Propylparaben


Propyl(4-hydroxybenzoat), Propylester der 4-Hydroxybenzoesäure, wird als Konservierungsmittel verbreitet eingesetzt in Lebensmitteln und kosmetischen Produkten, oft zusammen mit Methylparaben.
--> agramelk konzentrat

Rehydratationstränke


dient der oralen Rehydratation bei (Neugeborenen-)Durchfall auf Basis von Verdauungsstörungen, schneller Ersatz verlorener Flüssigkeit, Elektrolyte und Energie und Verhinderung der tödlichen Folgen des Durchfalls (Acidose des Blutes)
--> agramin K
--> agramin W
--> agrisal
--> agraliquid

Siliciumdioxid


ist der Sammelbegriff für chemische Verbindungen mit der Summenformel SiO2. Siliciumdioxid bildet als Teil von Silikaten wie z. B. Feldspat, Tonmineralen oder in freier Form als Quarz den Hauptbestandteil der Erdkruste. Allgemein wird zwischen hochdispersem Siliciumdioxid und Fällungskieselsäuren, zu denen auch das gefällte Siliciumdioxid gehört, unterschieden. Gefällte Siliciumdioxid ist ein weißes, sehr feines lockeres, nichtkristallines Pulver. Aufgrund seiner großen spezifischen Oberfläche besitzt es eine hohe Absorptionskapazität für verschiedene Stoffe.

Spurenelemente


Elemente, welche im menschlichen und tierischen Organismus in nur sehr geringer Konzentration bzw. nur in Spuren vorhanden sind. Viele von ihnen haben für den Organismus eine große Bedeutung, weil sie als Bestandteil wichtiger körpereigener Substanzen (Hormone, Enzyme) für den Körper unentbehrlich sind. Sie gehören deshalb zu den essentiellen Nahrungsfaktoren
--> Afarom plus
--> Betapan plus

Sulfadimethoxin


4-Amino-N-(2,6-dimethoxy-4-pyrimidinyl)benzensulfonamid, gehört zur Gruppe der Sulfonamide Sulfadimethoxin hat ein breites Wirkspektrum. Zu den empfindlichen Erregern gehören Streptokokken, Staphylokokken, E. coli, Salmonellen, Klebsiellen, Proteus, Shigellen, Kokzidien, Pneumokokken, Meningokokken, Brucellen und Pasteurellen. Es wird zur Therapie von Erkrankungen des Respirationstraktes, Urogenitaltraktes, Gastrointestinaltraktes und für andere Weichteilinfektionen bei verschiednen Tierarten verwendet.
--> Kokzidiol SD

Traubenzucker


auch D-Glucose oder Dextrose genannt, gehört zu den Einfachzuckern (Monosaccharide) und ist, wie alle Zucker, ein Kohlenhydrat, weißes, leicht wasserlösliches Pulver, Summenformel: C6H12O6, T. ist in der Natur eine Schlüsselsubstanz des Energiestoffwechsels. Als Bestandteil von Diättränken ist er nicht nur ein wichtiger Energielieferant, sondern fördert auch die Wasseraufnahme im Darm.
--> agraliquid
--> agrisal
--> Biotin Agraria
--> Traubenzucker

verschreibungspflichtig


Verschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen nur auf Vorlage einer ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Verschreibung (Rezept) an den Verbraucher abgegeben werden.

Vitamine


organische Verbindungen, die vom Organismus für diverse lebenswichtige Funktionen benötigt werden, die jedoch vom Stoffwechsel zum größten Teil nicht synthetisiert werden können.
--> Biotin Agraria
--> Betapan plus

Weißer Ton


Bolus alba, natürliches, gereinigtes Aluminiumsilikat von wechselnder Zusammensetzung. Nach oraler Verabreichung werden Bakterien und auch Toxine gebunden. In der Tierernährung wird Weißer Ton bei ernährungsbedingten Durchfällen gegeben.
--> Sanosorb

WHO


Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization, WHO), Spezialorganisation der Vereinten Nationen, Koordinationsbehörde für das internationale öffentliche Gesundheitswesen.

Wirbelschichttechnologie


Beim Wirbelschichtverfahren werden die Partikel durch einen aufwärts gerichteten Luftstrom in der Schwebe gehalten und mit einer Granulierlösung oder –suspension besprüht und damit überzogen. Wirbelschichtanlagen können u. a. für Granulation, Agglomeration, Coating und Trocknung eingesetzt werden.

Zink


chem. Symbol: Zn, amphoteres Metall, im Körper neben Eisen das häufigste essentielle Spurenelement, das nicht gespeichert werden kann.
Zink ist an einer Vielzahl von enzymatischen Reaktionen beteiligt. Symptome des Zinkmangels sind Fortpflanzungsstörungen, Wachstumsstörungen, Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen, Hauterkrankungen, Haarausfall und brüchige weißfleckige Nägel.
--> Biotin Agraria 

Zitzentauchbecher

siehe Dippmittel